DICLAC Schmerzgel 1%

Produktinformationen "DICLAC Schmerzgel 1%"

Diclac® Schmerzgel, 1 % Gel: Wirkstoff: Diclofenac-Na. Anwendungsgebiete: Erwachsene: Zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen), rheumatischen Erkrankungen der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich), degenerativen Erkrankungen der peripheren Extremitätengelenke. Jugendliche ab 14 Jahren: Zur Kurzzeitbehandlung. Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas. Warnhinweise: Nur zur äußerlichen Anwendung. Enthält (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) und einen Duftstoff mit Allergenen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Rezeptpflicht: nein
Apothekenpflicht: ja
Darreichungsform: Gel
PPN: 110538802676
PZN: 05388026
Kurzname: DICLAC SCHMERZGEL 1% GEL
Homoeopathikum: Nein
Bioprodukt: Nein

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Produktinformationen
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

Themenbereiche: "Arthrose", "Gelenk- und Knochenschmerzen", "Gelenkentzündungen, allgemein", "Rheumatische Beschwerden", "Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen", "Stumpfe Verletzungen", "Überlastungsschäden an Sehnen und Muskeln", "Schleimbeutelentzündung (Bursitis)", "Entzündungen der Muskeln, Gelenkkapseln etc."

Monopraeparat nein ⇒ Es handelt sich um Fertigarzneimittel mit einem einzigen Wirkstoff (unter Berücksichtigung der aufgeführten Komponenten). Anstelle von Monopräparat kann auch der Begriff Einstoffpräparat verwendet werden. Pflanzliches Arzneimittel nein Traditionell Angewandtes Arzneimittel nein
Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 9 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Offene Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut
- Ekzeme

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Chronische Atemwegsinfektionen
- Asthma bronchiale
- Allergischer Schnupfen, zum Beispiel Heuschnupfen
- Nasenpolypen (Nasenschleimhautwucherungen)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Ekzem
- Hautrötung
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Kontaktdermatitis (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Juckreiz
- Schuppenbildung der Haut
- Austrocknung der Haut
- Wassereinlagerungen (Ödeme)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach ein. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.

Dauer der Anwendung?
In der Regel ist eine Anwendung über 1-2 Wochen ausreichend. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen. Bei Beschwerden, die sich nach 3-5 Tagen nicht verbessert haben oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ohne ärztlichen Rat sollten Jugendliche das Arzneimittel nicht länger als 7 Tage anwenden.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Anwendung bei
- Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen des Bewegungsapparates, wie bei:
- Schwellungen und Entzündungen der gelenknahen Weichteile (z.B. von Schleimbeutel, Sehnenscheiden, Bänder, Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich)
- Arthrose, vor allem der großen Gelenke
- Sport- und Unfallverletzungen, wie:
- Prellungen
- Verstauchungen und Zerrungen
Einzeldosis
eine ausreichende Menge (ca 1-4g)

Gesamtdosis
3-4 mal täglich

Personenkreis
Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

Zeitpunkt der Einnahme
verteilt über den Tag
Stoffname Stoffmenge Stofftyp
Diclofenac natrium10mgWirkstoff
Diclofenac9,31mgWirkstoff
Ammoniak+Hilfsstoff
Carbomer 980+Hilfsstoff
Decyloleat+Hilfsstoff
Dinatrium edetat-2-Wasser+Hilfsstoff
Octyldodecanol+Hilfsstoff
Lecithin (Sojabohne)+Hilfsstoff
Soja-Lecithin+Hilfsstoff
Pflanzenlezithin+Hilfsstoff
Isopropanol+Hilfsstoff
DL-α-Tocopherol+Hilfsstoff
Geruchskorrigens+Hilfsstoff
2-Benzylidenheptanal+Hilfsstoff
Citronellol+Hilfsstoff
Benzyl salicylat+Hilfsstoff
Geraniol+Hilfsstoff
7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal+Hilfsstoff
Citral+Hilfsstoff
Eugenol+Hilfsstoff
Isoeugenol+Hilfsstoff
D-Limonen+Hilfsstoff
Linalool+Hilfsstoff
3-Methyl-4-(2,6,6-trimethylcyclohex-2-enyl)but-3-en-2-on+Hilfsstoff
Wasser, gereinigtes+Hilfsstoff