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Bussi-Tipps zur Förderung der Muttermilchproduktion

Mehr Muttermilch bilden – 8 hilfreiche Tipps zum Stillen und Abpumpen

Du möchtest deine Milchproduktion anregen oder hast das Gefühl, dass dein Baby nicht genügend Muttermilch bekommt? Gerade in den ersten Wochen nach der Geburt muss sich das Stillen häufig erst einspielen.

Mit unseren 8 Bussi-Tipps zur Förderung der Muttermilchproduktion erfährst du, wie du deine Milchbildung auf natürliche Weise unterstützen kannst und worauf du beim Stillen und Abpumpen achten solltest.

1. Häufig stillen oder regelmäßig abpumpen

Die Milchproduktion funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage: Je häufiger und effektiver Milch aus der Brust entnommen wird, desto stärker wird die Milchbildung angeregt.

  • Regelmäßig anlegen: Stille dein Baby nach Bedarf. Neugeborene trinken häufig etwa 8- bis 12-mal innerhalb von 24 Stunden.
  • Milchproduktion durch Abpumpen unterstützen: Wenn dein Baby nicht effektiv trinkt oder ihr vorübergehend getrennt seid, kann regelmäßiges Abpumpen helfen, die Milchbildung aufrechtzuerhalten.
  • Auf die richtige Technik achten: Eine passende Brusthaube und die richtige Einstellung deiner Milchpumpe sind wichtig für angenehmes und effektives Abpumpen.

Unser Bussi-Tipp: Häufiges, effektives Entleeren der Brust ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Muttermilchproduktion zu unterstützen.

2. Ausreichend trinken – achte auf deinen Flüssigkeitshaushalt

Während der Stillzeit benötigt dein Körper zusätzliche Flüssigkeit.

  • Regelmäßig trinken: Wasser und ungesüßte Getränke sind ideal. Orientiere dich an deinem Durstgefühl und achte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Getränke griffbereit halten: Stelle dir beim Stillen oder Abpumpen ein Glas Wasser bereit.
  • Stilltee bewusst genießen: Kräutertees können angenehm sein. Eine wissenschaftlich gesicherte milchsteigernde Wirkung ist jedoch nicht nachgewiesen.

Unser Bussi-Tipp: Mehr zu trinken als dein Körper benötigt, steigert die Milchproduktion nicht automatisch.

3. Ausgewogene Ernährung – gut versorgt durch die Stillzeit

Eine abwechslungsreiche und nährstoffreiche Ernährung unterstützt deine Gesundheit und versorgt deinen Körper während der Stillzeit mit wichtiger Energie.

  • Gesunde Lebensmittel: Setze auf Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und hochwertige Pflanzenöle.
  • Eiweißreiche Ernährung: Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Fisch und Nüsse liefern wertvolle Proteine.
  • Omega-3-Fettsäuren: Fisch und geeignete pflanzliche Lebensmittel können zu einer ausgewogenen Versorgung beitragen.
  • Regelmäßig essen: Dein Körper benötigt während der Stillzeit zusätzliche Energie.

4. Entspannung und Stress reduzieren

Stillen und Abpumpen funktionieren häufig leichter, wenn du dich wohlfühlst und ausreichend Ruhe hast.

  • Entspannte Umgebung schaffen: Suche dir einen ruhigen und bequemen Platz zum Stillen oder Abpumpen.
  • Bewusst entspannen: Ruhige Atemübungen, sanftes Yoga oder Meditation können helfen, Stress abzubauen.
  • Unterstützung annehmen: Lass dir im Alltag helfen, damit du Zeit für dich und dein Baby findest.

Unser Bussi-Tipp: Stress kann den Milchspendereflex vorübergehend beeinträchtigen. Kleine Ruhepausen können dir helfen, entspannter zu stillen.

5. Hautkontakt – Nähe fördert das Stillen

Direkter Hautkontakt zwischen dir und deinem Baby kann die Ausschüttung stillrelevanter Hormone unterstützen.

  • Haut-auf-Haut-Kontakt: Lege dein Baby regelmäßig auf deine nackte Brust, wenn ihr beide wach seid.
  • Bindung stärken: Nähe und Körperkontakt vermitteln deinem Baby Geborgenheit.
  • Stillzeichen erkennen: Durch viel Nähe bemerkst du häufig früher, wann dein Baby trinken möchte.

6. Stillhilfen und Milchpumpen richtig nutzen

Manchmal können Hilfsmittel das Stillen und Abpumpen erleichtern.

  • Elektrische Milchpumpe: Eine hochwertige Milchpumpe wie die Medela Symphony kann dich dabei unterstützen, Muttermilch regelmäßig abzupumpen.
  • Passende Brusthaube: Die richtige Größe ist entscheidend für angenehmes und effektives Abpumpen.
  • Stilltees und pflanzliche Präparate: Die Wirksamkeit milchbildungsfördernder Kräuter wie Bockshornklee ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Außerdem sind Nebenwirkungen und Wechselwirkungen möglich.

Unser Bussi-Tipp: Lass dich vor der Anwendung von Stillpräparaten durch deine Hebamme, ärztliches Fachpersonal oder deine Apotheke beraten.

7. Ausreichend schlafen und Erholung einplanen

Gerade in den ersten Wochen mit deinem Baby kann Schlaf knapp werden.

  • Ruhephasen nutzen: Versuche, dich auszuruhen, wenn dein Baby schläft.
  • Unterstützung organisieren: Familie oder Partner können dich im Haushalt und bei anderen Aufgaben entlasten.
  • Auf dich achten: Ausreichend Erholung unterstützt dein allgemeines Wohlbefinden.

8. Professionelle Stillberatung nutzen

Wenn du unsicher bist, ob dein Baby ausreichend Muttermilch bekommt, solltest du dir frühzeitig Unterstützung holen.

  • Hebamme oder Stillberatung: Fachkräfte können die Anlegetechnik überprüfen und gemeinsam mit dir Lösungen finden.
  • Gewichtsentwicklung beobachten: Die Gewichtszunahme und die Anzahl nasser Windeln sind wichtige Hinweise darauf, ob dein Baby ausreichend Milch erhält.
  • Individuelle Unterstützung: Nicht jede Stillsituation ist gleich. Eine persönliche Beratung kann dir helfen, die passende Lösung zu finden.

Zusätzliche Bussi-Tipps für deine Stillzeit

  • Koffein in Maßen: Kaffee ist während der Stillzeit in begrenzten Mengen möglich. Zu viel Koffein kann dein Baby unruhig machen.
  • Geduld haben: Besonders am Anfang kann es etwas dauern, bis sich das Stillen eingespielt hat.
  • Keinen unnötigen Druck machen: Die abgepumpte Milchmenge allein zeigt nicht zuverlässig, wie viel Milch du insgesamt bildest.

Die starken Apotheken – für dich und dein Baby!

Hinweis: Unsere Bussi-Tipps ersetzen keine individuelle Still- oder medizinische Beratung. Wenn dein Baby zu wenig zunimmt, ungewöhnlich wenige nasse Windeln hat oder sehr schläfrig und schwer weckbar ist, solltest du zeitnah medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

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